CBD-Liquids – Cannabidiol dampfen

Schon Helge Schneider weist uns in seinem Lied „Möhrchen“ eindringlich darauf hin. „Marihuana ist nicht gut! Tu mal lieber die Möhrchen!“ Mariuhana sind die getrockneten Hanfblüten, die eine hohe Konzentration an THC enthalten. Marihuana wird geraucht, als zusammen mit Tabak in eine Zigarette, den sogenannten Joint, gedreht. Die Wirkung ist ganz unterschiedlich und reicht von Müdigkeit und Entspannung über Veränderung der Wahrnehmung bis zu Angst uns Panik. THC macht süchtig und ein Absetzen führt zu Entzugserscheinungen. Neben dem THC bildet die Hanfpflanze aber noch einen zweiten Wirkstoff. CBD hat eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung, wirkt aber nicht auf die Psyche und macht auch nicht abhängig. Dieser Wirkstoff wird in CBD-Liquids zum Dampfen angeboten.

Rauchen und Dampfen

E-Zigaretten, oder Dampfer sind seit einigen Jahren als Alternive zum Rauchen auf dem Markt. Sie bestehen aus einer Spindel, einem, um einen Wattekern gewickelten Draht, durch den Strom geleitet wird. Die Watte saugt das Liquid auf und der heiße Draht verdampft es. Das Liquid besteht zu einem großen Teil aus Glycerin und wird mit Aromastoffen versetzt. Einige Liquids enthalten auch Nikotin. Beim Dampfen wird das vedampfte Liquid eingeatmet. Während im Zigarettenrauch tausende, teilweise krankheitserregende Stoffe enthalten sind, ist das Liquid eine geringere Belastung für die Gesundheit. Es liegen keine Langzeitstudien und Erfahrungen vor, um zu bestätigen, dass Dampfen gesundheitlich unbedenklich ist. Allerdings deutet alles darauf hin. Dampfen bezeichnet also das Verdampfen und Einatmen einer aromatisierten und teilweise mit Nikotin versetzten ungiftigen Flüssigkeit, dem sogenannten Liquid.

CBD-Liquids - Cannabidiol dampfen auf ratgeber-blogger.de
Moderne Dampfer fassen große Mengen an Liquid und verfügen über eine lange Akkulaufzeit.

Nikotin

Nikotin im Rauch ist ein kleineres Problem, als viele andere Inhaltsstoffe. Dampfen mit nikotinhaltigen Liquids gilt als hervorragende Methode, sich das Rauchen abzugewöhnen. Einerseits wird weiterhin Nikotin aufgenommen, was die Entzugserscheinungen verhindert und andererseits kann man weiterhin an seinen Ritualen festhalten. Den Nikotingehalt kann man dann immer weiter, bis zur vollständigen Entwöhnung, reduzieren. Das Dampfen ist also eine gute Möglichkeit Raucher zu Dampfern zu machen. Mit CBD-Liquids wird eine weitere Zielgruppe angesprochen. Konsumenten von THC, also Marihuana, finden im Dampfen von CBD-Liquids eine gesündere Alternative. Ohne psychoaktiv zu sein kann CBD für eine tiefe Entspannung sorgen und damit eine wichtige Wirkung des Kiffens ersetzen.

CBD-Liquids

CBD, oder Cannabidiol ist heute als CBD-Öl weit verbreitet. Als Nahrungsergänzungsmittel wird es bei Schlafstörungen, Depressionen, Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Die Wirkung von CBD-Liquid ist ganz ähnlich, wie bei der Einnahme von CBD-Öl. Die Aufnahme des CBD über die Atemwege ist effizienter und schneller, als beim Einnehmen als Öl. Das CBD-Liquid bringt also viele positive Wirkungen ohne große Nachteile zu haben. Wer bisher nikotinhaltige Liquids konsumiert, oder raucht, hat die Möglichkeit sich von der Wirkung des CBD-Liquids zu überzeugen. Die Entspannung , die man bisher durch das Rauchen von Cannabis erreicht hat, ist auch beim Dampfen mit CBD problemlos erreichbar.

CBD-Liquids - Cannabidiol dampfen auf ratgeber-blogger.de
Hanf, eine unscheinbare Nutzpflanze, die durch den THC-Gehalt in Verruf geraten ist

Legale Drogen?

Hanf zu rauchen ist illegal. THC ist eine Droge und führt zu Rauschzuständen. Ein Hanfprodukt in einem Liquid hinterlässt daher ein mulmiges Gefühl. Macht man sich vielleicht strafbar, wenn man ein CBD-Liquid dampft? Diese Frage lässt sich auf jeden Fall mit Nein beantworten. CBD ist zu 100 Prozent legal. Die beiden Stoffe haben zwar denselben Ursprung, aber CBD ist nicht THC. Es ist daher frei verkäuflich und weder rezeptpflichtig, noch verboten. Die entspannende Wirkung ist auf den ersten Blick ähnlich, wie beim Marihuanakonsum. Allerdings bleibt jede psychoaktive Wirkung aus. Das CBD-Liquid beeinträchtigt die Fahrtauglichkeit nicht und Drogentests schlagen nicht darauf an. CBD ist daher ideal um bei der Entwöhnung von einer Droge, wie etwa Nikotin, zu unterstützen.

MS und Depressionen

CBD findet in der Medizin häufig Anwendung. Es lindert bei der Epilepsie unkontrollierte Bewegungen, kann bei Multiple Sklerose die Kontrolle wiedergeben und Übelkeit lindern. Daher wird es auch zur Unterstützung einer Chemotherapie eingesetzt. Auch bei Entzündungen wirkt CBD positiv und bei Depressionen und vielen anderen psychischen Störungen kann es Linderung verschaffen. Aber auch ohne konkretes Leiden kann CBD beim Einschlafen und Entspannen unterstützen. Ohne eine Abhängigkeit hervorurufen beruhigt CBD. Die Anwendung als Liquid ist ideal um rasch eine Wirkung zu erreichen. Im Vergleich zur Einnahme entfaltet das CBD im Liquid seine Wirkung um bis zu 60 Minuten schneller.

CBD-Liquids - Cannabidiol dampfen auf ratgeber-blogger.de
Rauchen und Kaffee kann zu Dampfen und Kaffee werden

Nicht einsteigen

Bei all den wunderbaren Wirkungen des CBD kann der Eindruck entstehen, dass Dampfen eines CBD-Liquids eine gute Entscheidung ist. Dampfen ist nach aktuellem Stand der Forschung unschädlich. Allerdings werden auch bei der E-Zigarette verschiedene Stoffe über die Atemwege aufgenommen. Da die Dampfer erst seit wenigen Jahren auf dem Markt sind, ist heute noch nichts über die Langzeitwirkung bekannt. Auf jeden Fall ist es gesünder nicht zu dampfen! Die E-Zigarette ist sehr gut geeignet um Raucher zu entwöhnen. Sie punktet dabei mit der Möglichkeit Nikotin in unterschiedlicher Menge aufzunehmen, ohne den Geschmack zu verändern. Auch die Anwendung ist sehr ähnlich der Zigarette. Gewohnheiten, wie die Zigarette zum Kaffee, oder die Rauchpause im Büro können somit beibehalten werden. Von der herkömmlichen Zigarette auf einen Dampfer umzusteigen ist eine sehr gute Entscheidung. Als Nichtraucher sollte man aber garnicht erst beginnen zu dampfen. Die Wirkung der CBD-Liquids lassen sich auch mit anderen CBD-Produkte erreichen. Man hat als Nichtraucher, bzw. Nichtdampfer also keinen Nachteil.